PRESSE 2012-03-07 - Ultimo/q2b: Franchise muss man richtig machen

Franchisenehmer erwarten zu Recht Moderation, Service und messbare Mehrwerte

Franchising erfreut sich vor allem bei Existenzgrndern noch immer gro゚er Beliebtheit. Aber der Markt ist enger geworden. Immer mehr Systeme und Kooperationen dr舅gen auch bei Beratungs- und Dienstleistungen auf den Markt.

Zugleich steigen die Ansprche potentieller Franchisenehmer an Service, Moderation und Zusatzleistungen. Nicht jedes System h舁t, was es verspricht und nicht jeder Selbst舅dige ist auch ein geeigneter Franchisenehmer. Gesch臟tsidee, Systemmoderator und Franchisenehmer mssen zusammen passen und miteinander den gemeinsamen Erfolg wollen.

"Ein Trend auf dem Markt ist, dass immer mehr Systeme bereits als Franchisekonzept gegrndet werden. Der alte Grundsatz, beweise zuerst, dass eine Idee erfolgreich ist, bevor du andere in ein funktionierendes System integrierst, gilt nicht mehr", erkl舐t der Grnder und Gesch臟tsfhrer des interdisziplin舐en Experten- und Beraterverbundes Ultimo/q2b Jens Wrmann. Franchise sei kein reines Vertriebsinstrument fr gelungene Gesch臟tskonzepte mehr, sondern ein eigenes Gesch臟tsmodell geworden. Das mache die Transparenz schwerer und sorge in manchen F舁len auch fr ein Scheitern. Frher habe Franchise teilweise auch Sicherheit bedeutet.

Zugleich 舅dert sich auch der Arbeitsmarkt. In Zeiten rckl舫figer Arbeitslosenzahlen machen sich weniger Menschen selbst舅dig. "Wer heute grndet, der will auch Unternehmer sein", so Wrmann. Und Unternehmertum habe auch viel mit Freiheit zu tun. Franchise bedeute aber in der Regel Kompromiss. Es gebe eben Vorgaben der Systemzentrale und kollektive Interessen der Franchisenehmer-Gemeinschaft. Das sei fr manche Unternehmerpersnlichkeiten ein Problem. "Nicht jeder ist ein geeigneter Franchisenehmer", meint der Diplom-Betriebswirt und Profi-Netzwerker. Individualit舩 und unternehmerische Freiheit mssten sich verbinden mit Teamgeist und Unterordnung, insbesondere dann, wenn es um die gemeinsame Marke und deren Werterhaltung oder um Qualit舩 geht.

Das mssten auch die Franchisesysteme erkennen. Nicht jeder passe in jedes System. Es sei entscheidender, die richtigen Partner zu finden als nur auf Masse zu setzen. Individuelle Klasse statt kollektiver Masse msse die neue Devise sein. Dies auch, so Wrmann, weil die Ansprche der Franchisenehmer an ihr System steigen. Neben der rein betriebswirtschaftlichen Renditeerwartung wrden heute vielmehr Know-how-Transfer, persnliche Betreuung, Services, Mehrwerte und interne Mitbestimmung erwartet. Modernes Franchising ist umfassend im Service fr die Mitgliedsbetriebe und erlaubt individuelle Entfaltungsspielr舫me. Dies aber wiederum verlangt eine kluge Moderation. Welche Mehrwerte angeboten, welche Standards gelten sollen und welche langfristige Strategie geplant wird, unterliegt mehr denn je dem internen Dialog. "Und dieser muss eben sinnvoll gesteuert werden". Top-Down funktioniere nicht mehr so einfach. Engagement aller sei gefragt - der Zentrale und der Franchisenehmer.

Nach Wrmanns Einsch舩zung wird sich der Franchisemarkt umstellen. Mehr Netzwerk und mehr Entfaltung seien gefragt. Der Franchisenehmer werde zunehmend Mitunternehmer des Ganzen und bleibe kein rein ausfhrendes, verkaufendes oder repr舖entatives Organ vor Ort mehr.

"Diese Politik verfolgt Ultimo/q2b schon l舅ger", so der Verbundgrnder. Mehrwerte mit Sinn und angepasst an den individuellen Bedarf und regelm葹iger Know-how-Transfer seien die Leitlinien. Und das zu einem fairen Preis. Weniger sei manchmal mehr, denn strikte Vorgaben schadeten der Selbstbestimmung, die einem erfolgreichen Unternehmer oft zu Eigen sei.

07.03.2012 ゥ Franchise Direkt