PRESSE 2010-08-19 - ELENA macht Lohnbuchhaltern/Unternehmen Arbeit schwerer
Ultimo/q2b: Mehr Brokratie, hhere Kosten und zus舩zlicher Aufwand

Das elektronische Entgeltnachweis-Verfahren (ELENA) soll alles einfacher machen: Es soll Kosten sparen helfen, den brokratischen Aufwand fr Unternehmen verringern und die Berechnung von Sozialleistungen optimieren. Soweit die Theorie. Die Realit舩 sieht leider oft anders aus.

Lohnbuchhalter und kleine und mittlere Unternehmen klagen ber ELENA. Die Vorteile blieben aus, die Arbeitsbelastung und die Kosten stiegen. Diese Ansicht teilt auch die Betriebsleiterin des Unternehmer- und Expertenverbundes Ultimo/q2b, Stefanie Schaele, die selbst Steuerfachangestellte und langj臧rig erfahrene Buchhaltungsexpertin ist. Цir haben inzwischen drei verschiedene Meldefristen, stellt sie fest. Am 28. eines Monats msse die Meldung an die Sozialversicherungstr臠er erstellt werden, am 10. des Folgemonats werde die Lohnsteuer an die Finanzbehrden gemeldet. Nun k舂e am Monatsanfang die ELENA-Meldung hinzu. Дas ist eine zus舩zliche Frist mit einem eigenen Meldeverfahren. Das kostet auch zus舩zlich Geld, zumal aktuell die betreffenden Formulare dennoch in Papierform erstellt werden mssen, so Schaele. Diese Kosten habe der Gesetzgeber nicht kalkuliert und die Unternehmen seien oft nicht bereit, diese Mehrkosten zu tragen.

Letzteres sei ein besonders 舐gerliches Thema fr externe Buchhaltungsbros, die ihren Zusatzaufwand deswegen leider allzu oft nicht an ihre Kunden weiterberechnen knnten. Дas ist einfach nicht vermittelbar, erkl舐t die Expertin. Ultimo ist ein Verbund verschiedener Fachleute und Berater, darunter auch viele Brodienstleister, die fr Unternehmen laufende Gesch臟tsvorf舁le verbuchen und sich mit Lohnabrechnungen befassen. Die Beschwerden h舫ften sich auf Seiten der Dienstleister und der Unternehmen. ELENA verlange einfach zu viele zus舩zliche Informationen wie zum Beispiel Krankmeldungen, Kndigungsgrnde und weitere persnliche Daten, die bislang weder die Krankenkassen noch die Finanz舂ter haben wollten. Die verschiedenen Meldungen lie゚en sich deshalb auch nicht kombinieren. Дas ist schlicht eine weitere Brokratie, so Schaele.

Bei Konzernen mit gro゚en Personalabteilungen fiele das vielleicht nicht auf, aber fr kleine und mittlere Betriebe sei das ein gro゚er zus舩zlicher Arbeits- und Kostenfaktor. Und eben einer, der oft zu Lasten der Lohnbuchhalter ginge, die auf ihren Kosten sitzen blieben. Ohnehin sei der Preiskampf bei diesen Dienstleistungen enorm. Wieder einmal habe der Gesetzgeber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Auch wenn ELENA noch in der Erprobungsphase sei und die entsprechenden Stellen bereits Nachbesserungen angekndigt h舩ten, bliebe das Verfahren schwierig und kostspielig. Дiese Kosten werden viele Lohnbuchhaltungsbros nicht mehr Xegdrcken knnen, erkl舐t Schaele auch im Sinne ihrer Ultimo-Netzwerk-

Kollegen. Vielleicht spare der Staat damit Geld bei der Berechnung von Sozialleistungen. Aber selbst wenn dies gelinge, dann wieder einmal zu Lasten kleiner und mittlerer Dienstleistungs-Unternehmen. Diesen r舩 Schaele, ihre Angebotspalette zu erweitern und rund um das Thema ELENA verst舐kt auch auf Personalberatung und Personalmanagement zu setzen. Дurch ELENA werden sich viele Lohnbuchhalter und Verwaltungsdienstleister ohnehin mehr mit diesem Bereich besch臟tigen mssen. Diese neu gewonnene Expertise knnten sie dann fr Unternehmen nutzbar machen.

Der Markt fr Personalberatung wachse, der Bedarf steige, stellt die Ultimo-Betriebsleiterin fest. In diesem Segment sei noch viel mglich. Der interdisziplin舐e Expertenverbund von Ultimo setze schon lange auf diese Kombination mit zunehmenden Erfolg. Wer weitere Informationen ber die Ultimo-Experten haben mchte oder sich sogar fr eine Mitgliedschaft im Verbund interessiert, erh舁t weitere Informationen unter
www.ultimo.org. 19.08.2010 ゥ franchisedirekt